An den Ufern von Spree und Dahme

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  • 30.06.2009

Die Spree und die Dahme sind zwei Flüsse, die im südöstlichen Stadtbezirk Berlins – Köpenick –... mehr
Produktinformationen "An den Ufern von Spree und Dahme"

Die Spree und die Dahme sind zwei Flüsse, die im südöstlichen Stadtbezirk Berlins – Köpenick – in dessen Mitte zusammenfließen. Die beiden Flüsse sind mit der Entstehung der Stadt Köpenick, untrennbar verbunden. So bildeten die Fischerei und später die Wäscherei als sehr wassernahe Berufe die wirtschaftlichen Hauptzweige Köpenicks. Zwei Fische fanden dann auch Einzug in das Stadtwappen, genau wie der Petrusschlüssel, der Petrus als Schutzpatron der Fischer symbolisiert.
Köpenick wird in diesem Jahr 800 Jahre alt und ist damit älter als Berlin (747 Jahre). Die Gründung geht auf einen Slawenfürsten Jacza de Copnik zurück, der Ortsname auf das Slawische ta copan – Inselort – was genau die geografische Lage des Ortskerns – der heutigen Altstadt – beschreibt.
Die Eingemeindung in die Stadt Berlin am 1.Oktober 1920 haben die echten Köpenicker genau wie die Spandauer auf der gegenüberliegenden Seite Berlins, der Hauptstadt nie so recht verwunden und auch über die letzten 90 Jahre ihre Identität gewahrt. So feiert Köpenick dieses Jahr stolz seinen runden Geburtstag.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann im späteren Köpenicker Ortsteil Oberschöneweide die Ansiedlung von Groß-Industrie. Die Niles AG, Siemens und andere bauten dort nicht nur ihre Betriebe sondern einen ganzen Ortsteil auf. Wohnungen für die Arbeitskräfte, Schulen und soziale Einrichtungen entstanden gleich mit. Für den Transport von Waren und Gütern wurde der Schienenweg benutzt, die Industriebahn, die zunächst die Betriebe mit dem Güterbahnhof Niederschöneweide verband, erhielt in den zwanziger Jahren einen Streckenast nach Rummelsburg zum dortigen Güterbahnhof.
Die Entwicklung der Großbetriebe, die auch in Köpenick ansässig wurden – ich denke da zum Beispiel an die Agfa-Filmfabrik und das Kabelwerk Köpenick - führten dazu, dass in Köpenicks Norden und später auch auf dem Kietzer und dem Amtsfeld neue Wohngebiete entstanden.
Köpenick bot aber nicht nur Arbeit und Wohnung, ausgedehnte Wälder und die Seen der Spree und der Havel boten vielfältige Erholungsmöglichkeiten.
Diese Entwicklung benötigte ein Verkehrsmittel, das die Menschen effektiv zur Arbeit, nach Hause und am Wochenende zur Erholung transportieren konnte. Seit 1882 besaß die Stadt Köpenick eine Pferdebahn, die bald zur Jahrtausendwende im Jahr 1903 den Verkehr an die „Elektrische“ abgab, die als erste Linie die Strecke vom Bahnhof Köpenick nach Marienstraße (Wendenschloß) betrieb. Am 11.Juni 1909 wurde die Strecke zum Bahnhof Grünau eröffnet.
Die Zeit in der unser Add-on spielt – die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts – war geprägt durch einen umfangreichen Straßenbahn¬verkehr im Stadtbezirk Köpenick. In dieser Zeit fuhren 12 Straßen¬bahnlinien und nur zwei Buslinien durch den Stadtbezirk. Dazu betrieben die Berliner Verkehrsbetriebe die oben erwähnte Industriebahn. Es war etwas los auf Köpenicks Schienen. Im Berufsverkehr waren auf der Hauptachse des Verkehrs zwischen Oberschöneweide und Köpenick bis zu acht Linien unterwegs. Wenn in den Betrieben im Schichtwechsel war, reichte das jedoch kaum aus, die Züge waren zumeist „rammelvoll“ besetzt.
Heute hat sich das Bild gewandelt. Die Straßenbahn bedient immer noch das Streckennetz, die Zahl der Linien wurde reduziert, auf der einstigen Hauptachse fahren bedarfsgerecht nach dem Wegfall der Großbetriebe nur noch drei Linien. Hingegen hat sich die Anzahl der Buslinien vergrößert, heutzutage verkehren auf den Straßen Köpenicks fünf Buslinien, der Nachtverkehr, der in Köpenick durch drei Straßen¬bahnlinien abgedeckt wurde, wird heute nur noch mit Bussen durchgeführt.
Leider wird auch immer wieder über die Schließung von Straßenbahn¬strecken nachgedacht, obwohl – wenn man die Straßenkosten berücksichtigt – die Straßenbahn das wesentlich kostengünstigere Verkehrsmittel ist. Und so ist auch die „schönste Straßenbahnstrecke der Welt“, die Uferbahn, die 1901 zwischen dem Dörfchen Schmöckwitz und dem Bahnhof Grünau gegründet wurde, von der Schließung bedroht.
Die Strecke verläuft im südlichen Teil durch die Berliner Stadtforst entlang des Langen Sees. Diese Strecke ist in diesem Add-on der Hauptdarsteller, wenn auch der Teil nach Ostkreuz über Oberschöneweide, Karlshorst, Rummelsburg aus dem Add-on „Straßenbahn Berlin-Köpenick“ korrigiert und erweitert mit enthalten ist.
Kommen Sie mit auf eine Reise, die zunächst in der Dammvorstadt Köpenicks beginnt. Versetzen Sie sich in die Position des Funkenkut¬schers, Bimmelfahrers, Kurbeldrehers und fahren ihre Schotterschnecke, rollende Klingel, Rumpelkiste, ihren Raddampfer, Knochenbrecher, Gleistöter, ihre Kaffeemühle entlang der Straßen Köpenicks.

Hinweis: Dieses Addon wird derzeit nicht von TrainTeamBerlin vertrieben. Bitte beziehen Sie das Addon beim Publisher Aerosoft oder im einschlägigen Fachhandel.

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Systemvoraussetzungen:

  • Windows 98/2000/ME/XP
  • Microsoft "Train Simulator"
  • mind. 1.5 Ghz
  • 512 MB
  • 410MB
  • Tastatur und Maus
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